Zu den Arbeiten von Andreas Schmid

Textauszüge


„...man stand nicht vor, sondern in einer Skulptur, die nichts brauchte als Licht, die nichts von ihrem Ausgangspunkt verbarg und doch plötzlich aufgeladen schien von Möglichkeiten, von Ideen, von Energien... Konzentration auf die innere Raumverfassung führte zu einem Ergebnis, das den Ort zur Kenntlichkeit veränderte, das den Besucher in der Bewegung verunsichert und ihn dadurch in den Stand setzt, die Gegebenheiten als grafische und plastische Strukturen zu betrachten, und zu fühlen, auszulesen, wovon er ohne die Schmidschen Linienzüge und Farbangaben nichts wahrgenommen hätte.“
Michael Freitag, 13.09.97 Eröffnungsrede Ausstellung Schloß Wiepersdorf

--- --- --- --- --- ---

„...mit seiner systematischen Vogelperspektive stellt Schmid die dringende Frage nach dem Zustandekommen und der Verfasstheit von Räumlichkeit: Was sind Räume? Wie werden sie gemacht? Und was hat das mit uns zu tun?
Eine zentrale Antwort Schmids könnte lauten: Wir bewegen uns nicht in vorgefertigten Räumen, die mit uns nichts zu tun haben, sondern die Räume produzieren selbst die Verhaltensweisen, mit denen wir in ihnen handeln.“
Knut Ebeling im Tagesspiegel 15.09.00, Berlin